Die spätmittelalterliche Filialkirche St. Martin erhebt sich markant mit ihrem wuchtigen, spitzen Turm über dem Dorf Poikam, eingebettet in die sanfte Flusslandschaft an der Donau. Der Kirchenbau lässt sich bis ins 14. Jahrhundert zurückverfolgen, während die spätgotischen Wandmalereien im Chorraum aus dem 15. Jahrhundert stammen und beim Abtragen von Putzschichten wieder ans Licht kamen.
Die drei größeren Glocken wurden in der Nachkriegszeit (1946–1950) bei der Regensburger Gießerei Hamm gegossen; die kleinste Glocke ist deutlich älter. Das vierstimmiges Gloria-TeDeum-Geläut verleiht dem Gotteshaus einen eindrucksvollen klanglichen Ausdruck.