Herbstmarkt in Bad Abbach

10. Oktober 2012

Trotz des durchwachsenen Wetters kamen viele Besucher zum Markt in den Innerort.

Meist meint der Wettergott es mit dem Bad Abbacher Herbstmarkt der Werbe- und Interessengemeinschaft gut, heuer hat er sich jedoch etwas geziert. Bei der Eröffnung durch den Spielmannszug, durch Bürgermeister Ludwig Wachs und WIG-Chefin Ruth Schmuck regnete es und erst, als die beiden Geistlichen Pfarrer Franz Schmidbauer und Pfarrer Frank König die prächtige Erntekrone des Obst- und Gartenbauvereins segneten, hörte der Regen auf. Etwas ausgedünnt war der Markt heuer schon. Etliche Beschicker hatten das Wetter gescheut und gar nicht erst aufgebaut. Schade, denn später wurde es richtig schön. „Die Optimisten sind alle hier“, stellte Ruth Schmuck fest. Nichts anbrennen in puncto Präsenz ließ selbstverständlich die Feuerwehr. Wettertechnisch hatten sie kein Problem und führten ihre neuesten Fahrzeuge vor. Mit den Sonnenstrahlen strömten auch die Besucher in den Innerort. Besonders die Modenschau lockte sie an. „Marry me“, das neue Bad Abbacher Brautmodengeschäft, zeigte Kreationen für den schönsten Tag und Eventmode. Die einzelnen Modelle wurden eifrig kommentiert und besonders die Brautkleider lösten einige Ahs und Ohs aus. Eine ältere Dame zeigte sich etwas besorgt ob der leichten Bekleidung: „Hoffentlich erkälten sie sich nicht“, meinte sie fürsorglich. Die Models sahen aber nicht so aus, als könnten ihnen die frischen Temperaturen viel anhaben. Mit strahlendem Lächeln präsentierten sie sich und ihre Garderobe. Wer sich von den Zuschauern die Finger ein wenig wärmen wollte, ging ein Häusl weiter, dort gab’s heiße Maroni. Große Begeisterung herrschte im Laden des „Tisch für Bad Abbach“. Ein Kasperltheater hatte hier für den Herbstmarkt Station gemacht und sorgte dafür, dass die Guten am Ende die Gewinner waren. Weil die Teakwon-Do-Vorführung krankheitsbedingt abgesagt werden musste, sprangen ganz kurzfristig die Bad Abbacher Linedancer ein und brachten eine prima Stimmung mit. Als sie zu ihren mitgebrachten Melodien getanzt hatten, machten sie gleich zum Sound der Live-Band weiter und auch die Zuschauer ließen sich zum Teil nicht lumpen und schwangen das Tanzbein.