Bad Abbach ist Spitze!

19. Mai 2012

Der Bayerische Rundfunk sucht Bayerns beste Bayern und Bad Abbach ist ganz vorn mit dabei.

Ein sensationelles Ergebnis lieferten die Bad Abbacher beim Wettbewerb „Bayerns beste Bayern“ ab. Mit 351 erzielten Punkten aus drei verschiedenen Spielstationen liegen sie im Wettbewerb ganz weit vorn. Der Radiosender Bayern 1 tourt derzeit mit seinem Spiel durch die Lande. Insgesamt sieben von 24 Orten können sich im Lauf der nächsten zwei Wochen für das Finale in Manching am 3. Juni qualifizieren. Nach dem furiosen Auftritt der Abbacher stehen die Chancen gut, dass sie dabei sind und eine hübsche Geldsumme für einen sozialen Zweck in ihrem Ort gewinnen können. Christian Hanika, der sich für Bad Abbach um die Teilnahme beworben hatte, spielte auf dem Marktplatz den Einpeitscher, jagte seine Mannschaft durch den Parcours. Zweimal eine Dreiviertelstunde hatte sie Zeit, einen Maßkrug in den Zielkorridor zu schieben, einen Ball mithilfe zweier Stangen im Korb zu platzieren und eine flache Scheibe über ein durchlöchertes Brett auf den Gipfel zu bugsieren. Da waren Tempo und Genauigkeit gefragt. „Mir san de Besten!“, war das einfache Motto, das Hanika seiner Mannschaft auf den Leib schrieb. Sepp Meier schaffte den ersten Dreier und mutierte bald darauf zum „Super-Sepp“. „I bin beinand wia a Viech!“, brüllte er nach dem zweiten Dreier und wurde von Hanika ein ums ander Mal auf die Piste geschickt. Luki, Flori, Flori, Hias, Rudinho, Schore und all die anderen taten es ihm nach und das Rund der Zuschauer ging begeistert mit. Lisa und Christine machten nicht nur ihrer Rolle als Augenschmaus alle Ehre, sondern punkteten ebenfalls kräftig. „Der Bürgermeister hat schon ein Dauergrinsen im G’sicht“, stellte Moderator Uwe Erdelt nach kurzer Zeit fest. Am Ende der ersten Halbzeit hatten die Abbacher mit 131 Punkten einen neuen Halbzeitrekord aufgestellt. Zwanzig Minuten vor Spielende überrundeten sie die bis dahin führenden Laaberer, dann fiel die magische 300er Marke und immer mehr Spieler reihten sich in den Olymp derer ein, die an allen drei Stationen hintereinander erfolgreich waren. Allerdings: An „Super-Sepp“ reichte keiner heran. Riesengroß der Jubel, als am Ende die stolze Zahl von 351 Punkten an der Anzeigentafel stand. „Ganz Bayern fragt sich, wie die Bad Abbacher das machen. Sie sind schnell, sie sind clever, sie sind geschickt“, sandte Erdelt via Mikrofon über den Äther. Und der Bürgermeister sagte ihm, er könne das Schild, das Bad Abbach als „Bayerns beste Bayern“ ausweist, gleich schon mal dalassen.