Neujahrsanblasen 2012

10. Januar 2012

Gute Wünsche für das neue Jahr flogen hin und her, Böller krachten, bengalische Feuer leuchteten und Trommeln wurden geschlagen – 2012 begann im Bad Abbacher Innerort wieder lautstark und stimmungsvoll, aber auch besinnlich.

„Achtung, jetzt wird’s laut!“, warnte Bürgermeister Ludwig Wachs, bevor die Böllerschützen der Königlich-Privilegierten Feuer-und Zimmerstutzengesellschaft zur Eröffnung des Neujahrsanblasens eine Salve in die Luft jagten. Nach diesem Auftakt ging’s musikalisch weiter: Der Spielmannszug und die Hanslberger Musikanten machten sich jeweils von einem Ende der Fußgängerzone her mit klingendem Speil auf den Weg zum Markt. Eskortiert wurden sie dabei von der Bad Abbacher Feuerwehr. Deren Fackeln tauchten den Platz rund um den großen Christbaum in warmes Licht. Bürgermeister Wachs wandte sich in seiner Neujahrsansprache an die vielen Bürger, die sich auf dem Platz versammelt hatten, blickte zurück auf 2011, auf die Geschehnisse in der Großgemeinde, und wünschte sich auch für das kommende Jahr, dass alle an einem Strang ziehen, und zwar in die gleiche Richtung: „Nur so können wir unsere Heimat liebens- und lebenswert erhalten.“ Ruth Schmuck, die Vorsitzende der mitveranstaltenden Werbe- und Interessengemeinschaft, stellte in ihrer Rede das Engagement vieler Bad Abbacher für ihre Gemeinde und deren Bürger heraus. „Es gibt so viele Menschen in Bad Abbach, die Gutes tun. Ihnen allen gilt unser Dank“, sagte Schmuck. Nach erneuten Böllerschüssen waren die bösen Geister dann endgültig vertrieben und Feuerwehrleute entzündeten die bengalischen Feuer. Im Schein der roten und grünen Lichter gaben die Spielleute noch ein kleines Ständchen, bevor die Bayernhymne intoniert wurde. Wirklich sangesfreudig zeigten sich die Bad Abbacher dabei nicht, aber macht nix, nächstes Jahr, gleiche Zeit, gleicher Ort. Und bis dahin a bisserl üben!