Ein (Bad) Abbacher Lesebuch – Beiträge zur Ortsgeschichte

Dr. Alfons Kraus

 

Obiges Bild des Malers und Bildformers Johann Schwarzfischer befindet sich im Archiv des Marktes Bad Abbach. Es trägt den Titel „Schicksalsgemeinschaft – Bewahrung der Schöpfung“.

 

(Der Werktitel lautet „Rollenmustertreiben“. Technik: Naturkohle, Signierkreide und Malerrolle auf eingefärbtem Retovlies; Maße 35,5 x 43,5 cm)

 

Bei genauem Hinschauen entdecken wir, wie die Konturen von Menschen, Tieren und Pflanzen nahtlos in einander übergehen. Das Geschehen vollzieht sich auf gelbem Hintergrund, der mit orange/roten Teppichen drapiert ist.

Die Aussage des Bildes ist, dass die ganze belebte Schöpfung eine untrennbare Schicksalsgemeinschaft ist. Wenn man eine Komponente vernachlässigt oder gar zerstört, gerät die ganze Komposition ins Wanken.

Die gelbe Farbe verweist auf unsere Muttererde, aus der wir kommen, der wir anhangen und in die wir am Ende zurückkehren. Die orange/roten  Rechtecke sagen uns, dass alles mit Verantwortung, Verständnis, Hilfe und Liebe zusammengehalten wird. Es besteht ein Zusammenhang des Bildes  mit den Farben und Symbolen des Bad Abbacher  Marktwappens.

Seit Mai 2012 ist ein Auszug des Bad Abbacher Lesebuches auch in Buchform

  • im Rathaus
  • der Kurverwaltung
  • der Marktbücherei
  • dem Heimatmuseum
  • der Raffeisenbank Bad Abbach
  • und der Sparkasse Bad Abbach

zum Preis von 24,90 € erhältlich.

 

Folgende Arbeiten von Nr.1  -  158 sind urheberrechtlich geschützt.  Vervielfältigungen, auch von Auszügen, analog oder digital, sind nur mit Genehmigung des Verfassers erlaubt.

  1. Geschichtlicher Rückblick auf den Markt Bad Abbach.
  2. Markt – Markt Abbach.
  3. Das Bad Abbacher Marktwappen.
  4. Die letzte Heimat jedes Abbachers oder die Sepultur.
  5. Ludwig der Bayer – ein Wahrer frühester Abbacher Tradition.
  6. Ein soziales Postulat aus dem Abbach  des 18. Jh. – ein Beispiel für heute? Oder: Der kostenlose Gebrauch des Bades für Minderbemittelte?
  7. Wohltätige Bruderschaften und Stiftungen in (Bad) Abbach.
  8. Brauchtum in Abbach  in naher und ferner Vergangenheit (auch kirchlich).
  9. Das Brautbad.
  10. Ein kleiner Abbacher Wirtschaftsspiegel.
  11. Wie die Welt in Abbach in der Säkularisation (1803 etc.) neu geordnet wurde, oder: Der Reibach mit den Pfleger- und Schlossgründen /1799-1826)
  12. Zistererhaus - ein Schandfleck am Ortseingang oder: Abbachs Tore bis ins 18. Jh.
  13. Max Emmanuel (1679-1726) der „Blaue Kurfürst“ und Abbach im Spanischen Erbfolgekrieg.
  14. Carl Albrecht zettelt einen Krieg  um die  österreichischen Erblande an (1740-1745) – Eine neue Abbacher Leidensgeschichte.
  15. Ein stiller Zeuge aus der Zeit, als Abbach ein Landgericht besaß.
  16. Das Problem „Witwen und Waisen“ im alten Abbach – bezogen auf das Problem „Alleinerziehende und Scheidungswaisen“ von heute
  17. Schule in (Bad)  Abbach.
  18. Das soziale Netz vor Bismarck.
  19. Die „Sozialwohnung“ im Abbach der „guten alten Zeit“- Das Armenhaus.
  20. Zum „Rentenproblem“ im 18. und 19, Jh. oder: Über das Leibgeding (Übergabeverträge, die Lehen in den Fridlberghäusern und die „sozialverträgliche“ Auflösung des Landgerichts (1803 – 1811).
  21. Die „Abbacher Madonna“ im Karmeliterkloster in Straubing.
  22. Das Mädchenhaus oder das Armenkinderhaus der Anna Maria Koller (1845-1901).
  23. Abbach und Napoleon Bonaparte.
  24. Abbach im 1. Weltkrieg (1914-1918).
  25. Bad Abbach im 2. Weltkrieg (1939-1945).
  26. Oberndorf - Geschichtliches.
  27. Saalhaupt – Geschichtliches.
  28. Lengfeld in Vergangenheit und Gegenwart.
  29. Poikam - die verträumte Braut von jenseits der Donau.
  30. Peising seit Menschengedenken.
  31. Das Distriktkrankenhaus am Krankenhausberg.
  32. Kindergärten in (Bad) Abbach von Maria Weigert (1901) bis heute.
  33. Der Nikolausverein und die Sozialstation.
  34. Die Feuerwehr in (Bad) Abbach.
  35. Sportstätten und Schwimmbäder.
  36. Wohlfahrt in (Bad) Abbach:
    Rentenproblem im 18. und 19. Jh.;
    das soziale Netz vor Bismarck; Witwen und Waisen;
    für die Front i m 1. und 2. Weltkrieg;
    Schulspeisung und Hochwasserhilfen.
  37. Der Bau der Wasserleitung.
  38. Der Donaudeich.
  39. Mühlen in Abbach.
  40. Brauereien und Gaststätten.
  41. Die Bürgermeister von (Bad) Abbach seit 1639.
  42. Rezept bei klammer Haushaltslage
  43. Wie die Begegnung so die Bewegung, oder freundliche Zuwendungen zur gegebenen Zeit.
  44. Bakschisch für ein Kyrieeleis.
  45. Wie ein Gerücht den Ab(b)achern Beine machte.
  46. Wie lang im alten Abbach die Ewigkeit dauerte.
  47. Böllerabteilung
  48. In welcher Beziehung die Bauern zu Weichs zur jeweiligen Herrschaft auf der Abbacher Burg standen. Wie es nach der Säkularisation ( 1803) weiter ging - Teil 1
  49. In welcher Beziehung die Bauern zu Weichs zur jeweiligen Herrschaft auf der Abbacher Burg standen. Wie es nach der Säkularisation ( 1803) weiter ging - Teil 2
  50. Schwere Jahre nach Kriegsende 1945 bis 1947. Belastungen für die Bauern.
  51. Wie ich selbst das Ende des 2. Weltkrieges erlebte
  52. So erlebte ich den Bombenabwurf über Bad Abbach am 22. Februar, dem Faschingsdienstag 1944
  53. Ein Plädoyer für eine rasche Verwirklichung der Deichpläne
  54. Höhen und Tiefen des 18. Jahrhunderts
  55. Merkenswertes aus dem 19. Jahrhundert
  56. Ein Jahrhundert, das Verhängnisvolles brachte. 1900-1950
  57. Eiglstetten, ehemals pfarrkirchlicher Herrenhof
  58. Die katholische Pfarrei Bad Abbach und die Pfarrkirche St. Nikolaus. Zum 150 jährigen Bestehen der neugotischen Pfarrkirche
  59. Pfarrei (Bad) Abbach in Kurzform  (2002)
  60. Dünzling aus verschiedenen Blickwinkeln erlebt
  61. Abbach war einmal ein Ort mit einem  Braunkohlen Bergwerk
  62. Die wirtschaftlichen Grundlagen der Abbacher Geistlichen seit dem 30 jährigen Kriege.
  63. Erinnerung an ein früheres Abbacher Eigenrecht, worauf sich die Gemeinde bis zur Säkularisation (1803) berief.
  64. Die Abbacher Existenz der Angrüners
  65. Das Archiv von Bad Abbach
  66. Zur Geschichte des Münchshofes, des Hauses Nr. 2 in Poikam
  67. 1007 – 2007 - Tausend Jahre Erwähnung Bad Abbachs am 01. Nov. 1007
  68. Drei rote Rosen auf gelben Grund – (Bad) Ab(b)ach offenbart sein soziales Gewissen (1335 bis zur Gegenwart)
  69. Kurfürst Karl Theodor war zu einer Besichtigungstour in Ab(b)ach, 1789
  70. Märkte in (Bad) Ab(b)ach
  71. Die Naturgewalten verlangten im alten Abbach einen teuren Tribut
  72. Die Wogen der französischen Revolution (1789) schwappten bis nach Abbach über
  73. Gemeindliche Dienste und besonders „Bauhofarbeiten“ ( 1748 bis heute)
  74. Der „Polizeimeier“ zu Abbach
  75. Das Ortsbild von (Bad) Abbach - bis das Rote Kreuz kam
  76. Was sich in Abbach änderte, als Bayern ein Königreich wurde (1806)
  77. Wie (Bad) Abbach das Königreich begrüßte
  78. Abbach im 30-jährigen Krieg (1618-1648)
  79. Dienstboten in A(b)bach in der sogenannten „guten alten Zeit“
  80. Bevor die Aufklärung (18. Jahrh.) Abbach erreichte
  81. Grundlagen des gesunden Lebens – die Viktualien
  82. Abbachs Wälder früher und heute
  83. Fehlinformationen – Versuch einer Korrektur
  84. Der fast vergessene Krieg gegen Frankreich  - 1870/71
  85. Die Brandkatastrophe vom 30. Mai 1892 in Abbach - Hilfen zur Bewältigung
  86. Sippenhaftung im Nazi-Deutschland (1933-1945)
  87. Ein Stückchen Brot bitte, ein Stückchen Brot – Über das KZ – Aussenlager vor Saal
  88. Vom Schwarzmarkt nach dem 2. Weltkrieg und von der Währungsreform 1948
  89. Kriegbedingte Prägung der heranwachsenden Generation
  90. Verquere Erziehungsmittel und Erziehungsziele in Nazi-Deutschland
  91. Die Kunst des Überlebens in der Zeit zwischen dem Kriegsende und der Währungsreform (1945 – 1948)
  92. Ernstspiel- und Lausbubengeschichten aus der Nachkriegszeit
  93. Religiöse Erziehung und Praxis in den 1940er Jahren in Bad Abbach
  94. Die Sexualpädagogik meiner Kinder- und Jugendzeit ( 1933-1950)
  95. Kleine Genüsse an der Rationierung durch Lebenmittelkarten vorbei (1940 – 1950)
  96. Das Verhältnis der Generationen zu einander bis in die 1970er Jahre
  97. Volksschule in Bad Abbach für die Kriegs- und Nachkriegsgeneration (1940-1948)
  98. Männer aus der Pfarrei (Bad) Abbach, die Priester wurden
  99. Ein Beispiel, wie man in (Bad) Abbach Feste feierte – Meine Primiz
  100. Zum Schluss des Lesebuchs in eigener Sache
  101. Jede Zeit hat ihre Probleme - Die Ungarische Rinderseuche
  102. Wie man in den 30er Jahren in (Bad) Abbach zur Welt kam – die Hebammen
  103. Geld Angelegenheiten allgemein – besonders aber in (Bad) Abbach
  104. Die hausärztliche Versorgung in (Bad) Abbach – früher und heute
  105. Vereine im alten Abbach (Stand 1889)
  106. (Bad) Abbach im Landkreis Kelheim
  107. Das „Gaißhaus" auf dem Schlossberg zu (Bad) Abbach
  108. Der TSV im Würgegriff der NS (1933)
  109. Wie weiland in Abbach gemessen, gewogen und bezahlt wurde
  110. Ins Land jenseits des Stromes – früher und heute
  111. Gemeindliche Ämter in der bäuerlichen Struktur Abbachs – Hirten, Flurwächter, Nachtwächter, Gemeindediener etc. (19. Jahrh.)
  112. Frauenbrünnl
  113. Bade- und Kurort am Donauknie – ist (Bad) Ab(b)achs uralte Tradition am Wanken?
  114. Hochstetten - Ein Leben zwischen verschiedenen Welten
  115. SA marschiert  - Die politische Lage in Abbach um 1933
  116. Schönheitsoperationen (Bad) Abbach um 1900 – 1950 – 2010
  117. Auf welchen Wegen man früher Oberndorf erreichte (bis 1928)
  118. Gewerbe in Abbach 16. bis 19. Jahrhundert
  119. Wege und Gassen in Abbach (1823 bis heute)
  120. Kalk- und Ziegelbrennereien in (Bad) Abbach
  121. Flüchtlinge und Vertriebene – Ungebetene  „Volksgenossen“ –1945/46 – die „Volksküche“
  122. Das Bad Abbacher Intermezzo der kroatischen Botschaft
  123. Die Abhängigkeit der Bildungsabschlüsse vom sozialen Status der Eltern - 1945 bis 1960
  124. Übliche Wohnkultur in (Bad) Abbach bis zur Währungsreform (1948)
  125. Romantik und Mühsal in (Bad) Abbach vom ersten bis nach dem zweiten Weltkrieg
  126. Kultische und reale Säuberungen in der Karwoche im alten (Bad) Abbach
  127. Zeigt her eure Füße, zeigt her eure Schuh...
  128. Bevor die Plaste dominierte – Kindliches Ernstspiel in Bad Abbach vor und nach dem zweiten Weltkrieg (Teil 1)
  129. Im Rausch der Geschwindigkeit - Kindliches Ernstspiel in Bad Abbach vor und nach dem zweiten Weltkrieg (Teil 2)
  130. Die Wurzel der Süchte – die Neugierde. Kindliches Ernstspiel in Bad Abbach vor und nach dem zweiten Weltkrieg (Teil 3)
  131. Die Streicherhöhe oder wie weit ist es zum Himmel oder zur Hölle?
  132. Peisenhofen
  133. Eingriffe in Natur und Struktur durch das BRK und nachher (2011)
  134. Freiheit und Friede – als sie sich in Bad Abbach in den 1970er Jahren auf dem Prüfstand befanden
  135. Gemling - vom Markt Bad Abbach an Kindes statt angenommen
  136. Bomben statt Luftballons – Faschingsdienstag, 22 Februar 1944 – Bombenabwurf über Bad Abbach
  137. Nachruf auf die „Saugasse“
  138. Sportstätten in (Bad) Abbach
  139. Was ich mir als Kind von 11 Jahren zur Kriegsweihnacht 1944 wünschte
  140. Wesentliches unter dem Christbaum (früher, vor 1945)
  141. Zeiten und Menschen (Ein Beispiel von 1870 – 1930)
  142. Alles für Gott? –  Meine Familie und ich (1933 bis jetzt)
  143. Stichwortverzeichnis zum Abbacher Heimatbuch
  144. Erratum - Bad Abbacher Heimatbuch
  145. Der Hartlhof
  146. Reizvolle Natur rund um Bad Abbach im Herbst
  147. Wie 100 Walnussbäume auf den Schlossberg von Abbach kamen - zum Herbst 2012
  148. Der „Waldfrieden“
  149. Die Entwicklung (Bad) Abbachs in den letzten 100 Jahren – Statistisches
  150. Unter den Teppich gekehrt? – Wider das Vergessen. (Euthanasie)
  151. Die Zeiten, als ein Menschenleben nicht viel wert war
  152. Franz Xaver Marcner (1920 – 1986) an Otto Baumann – Gedanken
  153. Johann Seidl – ein Mann, der das „Heil“ des „1000 jährigen Reiches“ über Abbach bringen wollte
  154. Abbach  - „Ort unseres Besitzes“ – zur Klärung des Begriffes in der Schenkungsurkunde Heinrich II. des Jahres 1007.
  155. Das Leben der Bauern in und um Abbach zur Zeit Heinrich II. (um 1000)
  156. Die Konsolidierung der Wittelsbachischen Hausmacht im Herzogtum Bayern nach 1180 - Weichs bei Abbach und sein Bezug zum Landgericht ( ab 1224 )
  157. Landvermessung und Erstellung von Katasterbüchern in Bayern - Ein Beitrag zur "Steuergerechtigkeit"
  158. Abschied und Dank
  159. Nachruf - Grenzstein im Burgbergareal 1224
  160. Hitlers letztes Aufgebot: Der „Wehrwolf“ (April 1945)
  161. Zu den historischen Felsenkellern in der Marktmitte von Bad Abbach
  162. „Heinrichsturm“ oder „Hungerturm“ – Was ist die zeitgeschichtlich adäquate Bezeichnung?