Marktgemeinde Bad Abbach - Kurverwaltung Bad Abbach

Abbacher Kidsday 04.06.2010 - Nachlese

Der Kidsday Bad Abbach schien diesesmal im wahrsten Sinne des Wortes ins Wasser zu fallen. Am späten Abend des Vortages erfuhren der Jugendbeauftragte Reinhold Meny und die Organisatoren Jürgen Eichinger und Andreas Hof von den Wasserwachtlern aus Regenstauf, dass Hochwasser herrscht, die Fließgeschwindigkeit des Regens zu hoch ist und somit die geplante Schlauchbootfahrt entfallen muss. Sofort wurde nach Alternativen gesucht.

Man entschloss sich zum Rodel-Paradies Sankt Englmar-Bayerwald zu fahren.

Nichts dem zu Trotz starte man pünktlich um 8.00 Uhr mit 47 Kindern zur LBV-Vogelstation in Regenstauf. Der Leiter der Vogelstation Karl Büchl wartete schon auf die Kinder und erläuterte schon Eingangs, dass Natur und Vögel wichtiger sind als Computer, Handy oder MP 3 Player. Auf Grund der Größe der Gruppe wurde sie geteilt. Die Hälfte der Kinder ging mit einem Teil der Betreuer auf den angrenzenden Abenteuerspielplatz und die anderen nahmen als erstes an der Führung teil. Sie bestaunten Eulen, Uhu, Kauze und andere Vögel die ihnen vom Leiter der Station ausgiebig erklärt wurden. Nach ca. 45 Minuten wechselten sich die Kinder ab und so kam jeder in den Genuss der Führung. Während der Führung konnten die Kinder live miterleben wie der eine oder andere verletzte Vogel in die Station gebracht und auch sofort versorgt wurde. Zum Abschluss spendeten alle Kinder dem Leiter der Vogelstation Karl Büchl einen großen Applaus für seine naturnahe und ausführlichen Erklärungen. Dann ging’s zum Mittagessen in eine kinderfreundliche Gaststätte. Schnitzel mit Pommes, Spaghetti Bolognese sowie Reiberdatschi waren die gefragtesten Speisen. Auf der großen Sommerterrasse mit Kinderspielplatz hatten die Kinder so richtig Lust sich auszutoben. Mit dem Bus ging’s dann zur längsten Sommerrodelbahn im Bayerischen Wald zum Rodel-Paradies in Sankt Englmar. Bei den ersten Fahrten mussten die Betreuer Ingrid Gassner, Ernst Gassner und Simone Schmid beim Einsteigen helfen und die Betreuer Peter Lauer, Katja Preußner und Andi Hof fuhren mit dem einem oder anderen in seiner erste Schleife als Begleitperson mit. Wer vom Rodeln genug hatte, konnte sich noch mit dem Sky Dive, Bumper Boote, Bungie-Trampolien, mit der Scooterbahn, auf dem Aufsichtsturm oder im Streichelzoo die Zeit vertreiben. Bei der Rückfahrt gab es Schlachtgesänge, Witzerzählungen oder es wurde Brotzeit gemacht. Wie immer beim Kidsday wurde von den Kindern lautstark in den nächsten Ferien ein erneuter Kidsday von den Betreuern gefordert. So war der Kidsday trotz Hochwasser wieder eine gelungene Veranstaltung.

 

Die Bilder zeigen die teilnehmenden Kinder bei der Rodelbahn in Sankt Englmar sowie in der Vogelstation in Regenstauf

und die Betreuer (v.L.) : Peter Lauer, Ingrid Gassner, Ernst Gassner, Andreas Hof, Katja Preußner, Jürgen Eichinger, Simone Schmid und Jugendbeauftragter Reinhold Meny.

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Abbacher Kidsday 05.01.2010 - Nachlese

Frau Holle bescherte dem Abbacher Kidsday wieder weiße Pisten

Ein unvergessliches Erlebnis für Kinder im Alter von 6 bis 14 Jahren war die Fahrt zur Besichtigung der Berufsfeuerwehr Regensburg sowie zur Winterrodelbahn in Bodenmais organisiert von Reinhold Meny dem Jugendbeauftragten des Marktes Bad Abbach und seinem Team.

Die Berufsfeuerwehr Regensburg sowie Frau Holle standen dem Team großartig zur Seite.

Theresa Hoibl und Susanne Starowoijtow organisierten den Einstieg und das Abzählen der Kinder. Um 8.00 Uhr ging es vom Parkplatz Ardelean nach Regensburg zur Beruffeuerwehr in Regensburg.

Dort wurden die 50 Kinder bereits am Eingangstor vom zuständigen Brandmeister Christian Schreiner empfangen. Es begann mit einer Führung durch Räume mit ehrwürdigen Brandlöschgeräten aus früheren Zeiten.

Viele der Kinder mussten sich das Lachen verbeißen, wenn sie die doch in die Jahre geratenen Geräte sahen.

Weiter ging es in die Fahrzeughalle, in der vom BMW des Einsatzleiters bis zum Tanklöschzug sowie der Drehleiter, sämtliche Einsatzfahrzeuge zu sehen waren in die man auch einsteigen durfte.

Viele Einsatzmöglichkeiten der einzelnen Geräte in oder an den Fahrzeugen wurden live gezeigt. So konnte auch eine Arlamierung live miterlebt und vor allen „gehört“ werden. Brandmeister Schreiner erzählte den Kindern, dass 5 bis 6 Einsätze am Tag was ganz normales ist. Er selber ist von Früh morgens um 8.00 Uhr bis zum nächsten Tag um 8.00 Uhr im Einsatz. Es müssen immer 21 Feuerwehrleute im Einsatz sein, um den gesetzlichen Bestimmungen gerecht zu werden. Der Stadt Regensburg kostet die Berufsfeuerwehr jährlich ca. 5 Millionen Euro und ca. 500 TSD Euro fließen von Ansprüchen an Dritte wieder zurück. Der 8-jährige Kevin Landmann wollte nun unbedingt wissen wie mein Feuerwehrmann werden kann. Der Brandmeister erklärte, dass die wichtigste Voraussetzung die körperliche Fitness ist und eine 1 in Sport schon dienlich für die Übernahme ist. Kevin bat daraufhin um ein Gespräch mit dem Chef, denn er möchte ab sofort Berufsfeuerwehrmann werden.

Diesen Wunsch konnte im leider weder BM Schneider noch das Kidsday-Team erfüllen. Nun stand noch ein kleiner Höhepunkt der Führung auf dem Programm. Zuerst wurden die Kinder durch den Ausbildungsfitnessraum geführt, der teilweise an eine Folterkammer (Klettergerüst, Tunnel sowie Hindernisse) erinnern könnte. Dann konnten die Kinder live erleben, wie sich ein Feuerwehrmann im Einsatz von seinem Aufenthaltsraum zu den Einsatzfahrzeugen über die „Rutschstange“ herab schwingt. Das gab soviel Beifall von den Anwesenden, dass der junge Feuerwehrmann sich ein zweites mal über die Stange in die Menge der Kinder herab lies. 

Man hätte eine Stecknadel fallen hören, so still und aufmerksam waren die 50 Kinder, bei den Erklärungen mit leuchtenden Augen und staunendem Mund dabei. Nach 1 ½ Stunden Führung und Erklärungen bedankten sich die Kinder mit einen riesigen Applaus und nur Kevin war traurig, weil er nicht da bleiben durfte.   

Dann ging’s zur Fahrt nach Bodenmais wo der Rosserwirt bereits mit dem Essen auf die Meute wartete. Beim Mittagessen war Kinderschnitzel mit Pommes wieder der Renner, gefolgt von Spagetti, Reiberdatschi und Fischstäbchen. Nach dem Essen ging’s in dem kinderfreundlichen Gasthof noch in die Spielstube, wo sich die Kinder noch mal so richtig austoben konnten. Nachdem der Gasthof von den 50 Kindern und Betreuern verlassen wurde, gab’s noch schnell eine anstrengende Schneeballschlacht im Garten. Mit dem Bus ging’s dann weiter zum Silberberg, wo die Kinder der absolute Rodelspaß  erwartete. Frau Holle hat mit dem Kidsdayteam augenscheinlich ein Abkommen getroffen. Über Nacht hatte Sie noch kräftig Schnee auf die separat verlaufende Rodelbahn fallen lassen. 

Alle Betreuer waren im Einsatz und bis zum äußersten gefordert um den Ein- und Ausstieg mit der Doppelsesselbahn zu organisieren, um Streckenposten aufzustellen oder erstmalige Unterstützung bei der langen Abfahrt zu gewährleisten oder aufwärmende Maßnahmen durchzuführen oder schnell mal den Weg zur Toilette zu zeigen. Jürgen Eichinger war der Chef beim Einsteigen und beim Aussteigen standen Theresa Hoibl sowie Susanne Starowoijtow zu Hilfeleistungen bereit. Das Abfahrkommando sowie die Aufstellung auf der Piste übernahm der Jugendbeauftragte Reinhold Meny. Als Streckenposten musste Andreas Hof dem einen oder anderen Verirrten den richtigen Weg weisen. Katja Preußner wartete bereits ungeduldig auf die ersten Ankömmlinge in der Zielgerade und schickte Sie wieder auf den Weg zur nächsten Fahrt. Es wurde gerodelt, bis es dunkel wurde und Antonia mit ihren 8 Jahren, die als letzte den Hang herunter kam sagt: Schön war`s, am liebsten würde ich morgen auch wieder mit euch hierher fahren. Als alle wieder versammelt waren wurden die Kinder von den Betreuern wieder in den warmen Bus gebracht und man begab man sich auf die mit kleinen Tücken behaftete Rückfahrt. Beim Zwischenstopp auf einem Rastplatz musste der Jugendbeauftragte Reinhold Meny die 7-jährige Veronika mit einer waghalsigen Kletterpartie aus einem Toilettenhäuschen befreien. Das verflixte Schloss ließ sich von Innen nur noch mit „Männerkraft“ öffnen. Nach dem kleinen Zwischenstopp wurde im Bus wieder gesungen (wann ist der nächste Kidsday) und so verging die Heimreise wie im Flug. Kurz nach 19.00 Uhr traf man in Bad Abbach ein wo alle Kinder mit großen “Hallo” von den Eltern erwartet wurden. Sicherlich hatten die Kinder zu Hause vieles zu erzählen und so mancher Betreuer wollte nur noch ins Bett.