Löwendenkmal

Das 1796 erstellte Löwendenkmal erinnert an die in den Jahren 1791-1794 durchgeführten umfangreichen Felssprengungen, durch welche eine damals berüchtigte Engstelle der Straße am Steilufer der Donau beseitigt wurde. Diese Straßenerweiterung war für die damalige Zeit ein sehr schwieriges, aufwendiges und sehr außergewöhnliches Bauvorhaben. Nach Abschluss der Straßenverbreiterung 1794 beschloss der Hofkammer-Vizepräsident Seine Exzellenz Reichsgraf Josef August von Toerring, dort zu Ehren seines Kurfürsten Carl-Theodor ein Denkmal zu errichten. Neben der riesigen Inschrift an der Felswand wurden eben diese zwei überlebensgroße Löwen, je 5 Meter lang, 2 Meter hoch und über 15 Tonnen schwer, von Hofbildhauer Franz-Josef-Muxel erstellt und auf zwei 3 Meter hohe Steinpodeste errichtet.

 

Übersetzung der lateinischen Inschrift

DEM CARL THEODOR,

PFALZGRAF BEI RHEIN,

HERZOG UND KURFÜRST VON BAYERN,

DEM BESTEN FÜRSTEN,

LIESS; NACHDEM DIE MASSE DROHENDER

FELSEN ABGESPRENGT UND ENTFERNT,

DER DONAU EINE GRENZE GESETZT

UND EINE NEUE STRASSE VON SAAL

NACH ABBACH GEBAUT WAR,

DIESES DENKMAL ERRICHTEN.

JOSEF AUGUST TOERRING

BAYER. HOFKAMMERVIZEPRÄSIDENT

1794