Der Esel

Unser Hausesel gehört zur Familie der Pferde und stammt vom Afrikanischen Esel ab. Esel sind gesellige Tiere, die nicht allein gehalten werden dürfen. In Stresssituationen bleiben Sie wie angewurzelt stehen, deshalb wirken sie manchmal stur oder dumm. Dass es leider meist eine Fehlinterpretation, Esel sind nur äußert vorsichtig und haben vor vielem Unbekannten Angst, er ist kein Fluchttier. Die Esel im Gehege heißen Richie und Chicco.

Bereits vor 4000 Jahren wurden Esel in Ägypten als Reit-, Pack- und Zugtiere domestiziert. Seit den Römern gibt es den Esel nördlich der Alpen. Wegen seiner Abstammung von Wüstentieren ist er wegen seiner Zähigkeit bekannt und kann längere Zeit ohne Futter und Wasser auskommen, aber sein Fell darf deshalb niemals völlig nass werden. Er braucht neben einem Stall auch Freiflächen mit hartem, trockenem Boden für den Auslauf und ein sandigen Wälzplatz zur Fellpflege.

Der Esel ist ein geselliges Tier und sollte immer mit einem Artgenossen gehalten werden oder auch mit artfremden Tieren, wie z. B. Schafen als Hüte Esel.
Esel sind entgegen ihres Rufes in der Fabel und im Volksmund freundliche Wesen mit hoher Intelligenz, bei ausreichender Zuwendung seines Besitzers wird der Esel ein treuer Weggefährte.
Neben wenig Leckerli wie Obst, Gemüse oder Getreide ist das Grundfutter des Esels Heu.
Sein Geschrei ist von beachtlicher Lautstärke (besonders bei Gefahr), er kann über 40 Jahre alt werden, deshalb sollte die Anschaffung eines Esels wohlbedacht sein.