Frühlingsmarkt lockte nach Bad Abbach

12. April 2011

Schaun, bummeln, genießen im Innerort

An die 2000 Besucher strömten in den Bad Abbacher Innerort und tummelten sich bei Kaiserwetter am Frühlingsmarkt der Werbe- und Interessengemeinschaft. Der Spielmannszug rief die Einheimischen und die Gäste aus Nah und Fern mit Trommeln, Flöten und Fanfaren zusammen und gab ein kleines Standkonzert, bevor sich alle Augen der herrlichen Osterkrone zuwandten. Der Dank von Bürgermeister Ludwig Wachs und WIG-Chefin Ruth Schmuck ging an die Damen des Obst- und Gartenbauvereins, die dieses „Meisterstück“ wieder gebunden hatten. Pünktlich zum bevorstehenden Osterfest hatten die Vereine und Fieranten bunten Osterschmuck mit dabei. „Zwei Wochen hab’ ich Urlaub genommen, um die Osterkörbchen zu basteln“, erzählte Angelika Stieger von der Tierhilfe Kelheim. Die saftig-grünen Körbchen mit den lustigen Hasen und Eiern darin fanden denn auch reißenden Absatz. Am Stand beim Förderverein des Inselbads versuchten sich die jungen Besucher im Entenfischen. Für zwei gefangene Enten gab’s einen Riesengummibär. Selina (6) holte brav zwei der quitschgelben Gummitiere aus dem Teich. Ihr Bruder Timo (2) konnte mit der Zahl zwei noch nicht so viel anfangen und räumte vorsichtshalber gleich den ganzen Teich leer. Getränke, Käse, Würstl, Kuchen und Schupfnudeln waren in aller Munde und dazwischen legten Gitte und Erwin einen musikalischen „Ring of fire“ in die ohnehin warme Frühlingsluft. Die Kleinen des Kindergartens Arche Noah blieben da lieber beim deutschen Liedgut und priesen das schöne Frühjahr, das jetzt anfängt. Kurreferent Tilmann Kaiser verteilte Stempel auf kleine Hände, für die es dann Wurst- oder Käsesemmeln gab. „Woher kommen diese Steine“, wollte Andreas am Stand mit den vielen Mineralien wissen, bekam von Uta Appoltshauser eine zufriedenstellende Antwort und zog weiter zum Glücksrad der Kaiser-Therme. Riesenapplaus erhielten die Tänzer der Gruppe „Pavores“ und die jungen Sportler des Taekwondo-Vereins Jungshin für ihre Darbietungen. Und weil man bei so einem Markt halt immer auch viele Bekannte trifft, genossen es die Besucher, in der Sonne zu sitzen, zu plaudern und den kulinarischen Genüssen zuzusprechen.