Die Schulen feiern

26. Juli 2010

Die Hitze war umwerfend, die Feste der Grundschule und der Angrüner-Schüle brachten ihren Besuchern aber trotzdem jede Menge Spaß. Die „Piraten“ der Grundschule und die „Olympioniken“ der Hauptschule stürzten sich auf eine riesige Anzahl an Spielmöglichkeiten. Wer besteht die Seeräuberprüfung? Kein Problem für die jungen Piraten der Grundschule.

Auf schwankenden Planken gehen, ein Schiff entern, eine Schatzkarte zusammensetzten – sie beherrschten alles, was ein richtiger Seeräuber halt so braucht im täglichen Leben. Aber auch das Schrubben des Schiffsdecks musste zuverlässig erledigt werden. Auf Kunstraubzug durften die jungen Wilden aber nicht gehen. Am Stand mit den selbst gemalten Bildern der Kinder wurde ganz manierlich gezahlt. „Mama, kaufen!“, forderte Sophia ihre Mutter auf. Stolz hielt sie die große Leinwand in Händen, auf die ihr Bruder Felix und sein Freund Johannes mit dem Pinsel ein Gemälde gezaubert hatten. Selbstverständlich kaufte die Mama das Werk. Vom Hartplatz dröhnte derweilen gemäßigter Rock über das Gelände. „Black Train“, eine junge Formation aus Zehn- bis Zwölfjährigen, gab ihr Debüt. „We don`t need no education“, wummerte passend übers Schulgelände. Piratendukaten, besser bekannt als Kiachl, Popcorn, Waffeln, Kuchen, Eis, Eis und nochmals Eis stärkten die Seeräuber. Das große Los hatten an diesem Tag diejenigen gezogen, die hinter dem Grill standen und die Meute mit Steaksemmeln und Bratwürstln versorgten. Auf der anderen Seite des Geländes war das Spiel ohne Grenzen der Angrüner-Schule in vollem Gange. Sportreferent Ernst Gassner ging mit gutem Beispiel voran und absolvierte behände alle Stationen. Aline und Carolin machten sich ans Baumstammsägen, unterstützt von den „Gentlemen“ Alexander und Michael, die den Baumstamm hielten „Tolle Technik“, lobte Lehrer Thomas Werner, als die beiden jungen Damen den Stamm in Rekord verdächtigem Tempo durchgesägt hatten. Bei vielen Spielen traten die Schüler in Zweiergruppen gegeneinander an und am Schönsten war’s, wenn ein bisschen Wasser mit dabei war. Wie beim Schleudern und Fangen von Wasserbomben. Die meisten gingen – pflatsch – daneben. Erfrischung holten sich die Olympioniken auch am Stand mit den Cocktails. Alkohol gab’s beim Fest der Angrüner-Schule bewusst keinen, aber die fruchtigen Cocktails mit den Eisstückchen drin gingen trotzdem reißend weg.