Spielwoche 2010 - Eine Woche Spiel und Spaß

31. August 2010

„Nächst’s Jahr wieder!“, voll Begeisterung verabschiedete sich Alex von der diesjährigen Spielwoche. Mit einer temperamentvollen Abschlussveranstaltung für Kinder und Eltern ging sie gestern zu Ende. Ein lautes „Jaaaaaa“ aus über hundert Kinderkehlen scholl dem Jugendbeauftragten der Gemeinde, Reinhold Meny, entgegen, als er fragte, ob’s schön war.

Ganz gespannt warteten die Kids dann auf die Bekanntgabe verschiedener Gewinner. Die besten Tischtennisspieler, gelehrigsten Skat-Anfänger, erfolgreichsten Schnellläufer – sie alle bekamen kleine Preise. Den Sieg im Fußballturnier räumten unter großem Applaus die jungen Herren vom FC Haudanebn ab, der FC Bayern dagegen wurde letzter. Die Spielwoche hat eben ihre eigenen Gesetze. Und dann die Gretchenfrage: Welche Gruppe hat die schönste Hütte gebaut? Mit gedrückten Daumen fieberten die jungen Baumeister der Bekanntgabe entgegen. Am Anfang gab’s ein paar lange Gesichter, weil das eigene Bauwerk ziemlich weit unter in der Top-Ten-Liste rangierte. Aber immerhin: „Schmähpreis für die schmutzigste Hütte gibt’s heuer keinen“, verkündete Hüttenchef Jan Turos. Die Hütten waren nämlich allesamt sehr gepflegt. Groß war der Jubel schließlich bei einer Bubengruppe, die den begehrten Preis für die imposanteste Hütte einsackte. Flott ging’s weiter. Laura, Julia, Johanna und ihre jungen Kolleginnen zeigten zum Teil akrobatische Tänze, und eine Einradvorführung zu Donikkls Fliegerlied ließ den Stimmungspegel nochmals um einiges nach oben schnellen. Jakob erwies sich als wahrer Könner am Diavolo. Unter großem Hallo absolvierten Eltern und Kinder gemeinsam ein Lauf- und Verkleidungsspiel, bei dem so manches Kleidungsstück sich während des Sprints hinterhältig selbstständig machte und den Läufer vorzeitig stoppte. Am Schluss tanzen alle gemeinsam – Kinder, Betreuer, Sanitäter und schließlich hieß es Abschied nehmen. Durchschnittlich 180 Kinder hatten die Spielwoche fünf Tage lang besucht und dabei nicht nur untereinander, sondern auch mit den 39 Betreuern Freundschaften geschlossen.